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Vom 7. bis 8. April 2011 fand in der Messe Karlsruhe die CloudZone 2011 statt. Mühlburg-Live hat sich ein Bild vor Ort gemacht. Die Aussteller waren unisono mit der im Wachstum begriffenen Messe zufrieden auch wenn die Besucherzahlen sich in Grenzen hielten. Dafür waren die Kontaktgespräche auf einem sehr hohen Niveau.

Was hat es mit dem Hype um die sogenannte Cloud auf sich und was bedeutet dieser für den Mittelstand?

Chance zur Neuorientierung

Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: Ein mittelständisches Unternehmen arbeitet mit veralteter Software, der Server steht angestaubt in der Ecke und ist eigentlich ein Fall für das Landestechnikmuseum in Mannheim. Wann die letzte Datensicherung vorgenommen wurde, ist nicht genauer bekannt. Ebenso ist nicht klar, wo sich die letzte Sicherung befindet. Möglicherweise in dem gleichen Raum, in dem der Server steht.

Eigentlich würden dieser Unternehmer gerne auf modernere Rechner und Betriebssysteme umsteigen. Eigentlich, aber getreu dem Motto „never change a winning system“ lieber doch nicht, denn die damals getätigten Investitionen hatten es in sich. Im Betrieb selbst kennt sich mit dem System eigentlich niemand umfassend aus. Außerdem wurde der Aufwand zum Schutz der Kundendaten und Geschäftsunterlagen vernachlässigt.

Sie meinen, ein solches Szenario sei stark überzeichnet. Tatsächlich lässt sich eine solche Situation in der Praxis gar nicht so selten beobachten. Gerade jetzt bietet sich aber die Chance zur Neuausrichtung. Nicht zuletzt deswegen, weil die die Investitionskosten dank Cloud unglaublich gesunken. Ein guter Zeitpunkt für strategische Überlegungen.

Gut informiert, jederzeit und überall

Angenommen Sie verfügen über ein (branchenangepasstes) Custumer-Relationship-Management-System (CRM), das Sie in die Lage versetzt zeitgleich und „live“ Ihre Kundenbeziehungen serviceorientiert zu verwalten. Dann sind Sie schon mal auf der guten Seite, Sie haben Ihre Arbeitsprozesse erheblich rationalisiert. CRM-Systeme sind seit den 90er Jahren aufgekommen und mit Modulen (bspw. Rechnungswesen) erweiterungsfähig. Sie haben noch kein CRM-System? Dann wäre es überlegenswert, sich hiermit zu beschäftigen.

CRM in der Cloud

Der historisch nächste Schritt ist der ins Netz. Die Investitionskosten gehen gegen Null: eigentlich brauchen Sie nur internetfähige Rechner mit einem hoffentlich aktuell gehaltenem Betriebssystem. Sie mieten jeweils nur die Rechnerkapazitäten und (stets aktuelle) Software, die Sie benötigen. Ihre Daten werden verschlüsselt zu dem Rechenzentrum übertragen. Hier teilen sich die von den einzelnen Unternehmen benötigten Ressourcen auf.

Dies ist eigentlich schon das ganze Geheimnis der Cloud, der sagenhaften Wolke im Netz.

Gleichzeitig sind solche Rechenzentren in der Lage den für einen Mittelständler unverhältnismäßigen Aufwand einer Datensicherung zu betreiben. Und das in zweierlei Hinsicht. Zum einen die Ausfallsicherheit und zum anderen die Sicherheit gegenüber Angriffen von außen. Damit wird auch der Sicherheitsaufwand in der Cloud verteilt.

Aktuelle Angebote für ein webbasiertes Kontaktmanagement werden derzeit für Kleinstbetriebe und Selbständige schon für unter € 20,- angeboten. So zum Beispiel von einem Karlsruher Unternehmen, Marktführer in CRM-Systemen für den Mittelstand in Deutschland. Wenn Sie hierüber weitere Informationen haben wollen, wenden Sie sich doch einfach an Mühlburg-Live!

Datensicherheit und Ausfallsicherheit

Gerade im Mittelstand gibt es aber auch Bedenken gegen den Cloud-Gedanken. Die eigenen Geschäftsdaten außer Haus geben behangt nun wirklich nicht jedem. Auch im Hinblick auf die Ausfallsicherheit möchte man sich nicht in „fremde Hände“ begeben.

Tatsächlich ist es aber ein Irrglaube, die Daten seien vor Ort sicherer – das Gegenteil ist der Fall. Außer vielleicht man kann sich den Aufwand eines Großunternehmens leisten.

Bei der Ausfallsicherheit verhält es sich ebenso. Vielleicht ist Ihnen noch der eine oder andere Systemausfall im Gedächtnis. Denken Sie aber daran, dass Ihnen auch kein seriöser Anbieter eine wirklich hundertprozentige Ausfallgarantie zu einem bezahlbaren Preis anbieten kann.

Die deutschen Gerichte haben bislang einschränkende Verfügbarkeitsklauseln zumindest dann, wenn der Anbieter im Angebot eine solche „unleistbare“ Sicherheit versprach, noch regelmäßig kassiert.

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