
Rheinhäfen ersetzen altes Fahrgastschiff durch ein gebrauchtes Exemplar
Die Karlsruher Rheinhäfen ersetzen die MS Karlsruhe in der Saison 2010 durch ein gebrauchtes Schiff. Gestern wurde der Kaufvertrag notariell beglaubigt, im November dieses Jahres geht das Passagierschiff, das derzeit noch den Namen „Wappen von Bonn“ trägt und umgebaut werden muss, in das Eigentum der KVVH GmbH - Rheinhäfen - über.
Das Fahrgastschiff „Karlsruhe“ ist in die Jahre gekommen. Künftig geltende technische Vorschriften seien mit dem in der 38. Saison fahrenden Schiff nur mit großem Aufwand und bei erheblicher Einschränkung der Fahrgastkapazität erfüllbar, heißt es in einer Pressemit-teilung der Karlsruher Rheinhäfen. Deshalb habe der Aufsichtsrat der Karlsruher Versor-gungs- Verkehrs- und Hafen GmbH bereits Ende 2007 beschlossen, die „Karlsruhe“ durch einen attraktiven Schiffsneubau zu ersetzen.
Die europaweite öffentliche Ausschreibung im Herbst 2008 brachte ein ernüchterndes Ergebnis: eine einzige Werft hatte ein Angebot abgegeben, allerdings lag die Angebotssum-me um etwa ein Drittel über dem Kostenrahmen. Da dies für den Hafenbetrieb wirtschaftlich nicht zu verkraften war, drohte der Fahrgastschifffahrt bei den Rheinhäfen das Aus. Dass es nun doch nicht so weit kommt, ist einem glücklichen Umstand zu verdanken: Nachdem über mehrere Jahre hinweg keine gebrauchten Schiffe auf dem Markt waren, wurde eben-falls im Herbst 2008 den Rheinhäfen das im Rheinland verkehrende Fahrgastschiff „Wap-pen von Bonn“ zum Kauf angeboten. Dieses Schiff kommt dem Anforderungsprofil des ge-planten Neubaus sehr nahe und ist nach geringfügigen Umbauten in der Lage, die ver-schärften technischen Vorschriften zu erfüllen. Dem Vorschlag der Geschäftsführung fol-gend, revidierte der Aufsichtsrat seinen Beschluss und stimmte dem Kauf des gebrauchten Schiffes zu.
Über die weitere Verwendung der alten MS Karlsruhe ist noch nicht entschieden, ebenso über die Namensgebung für das neue Schiff. Sicher ist nur, dass das Schiff nicht mehr „Wappen von Bonn“ heißen wird, hierzu haben sich die Rheinhäfen vertraglich verpflichtet.
Quelle: Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt

Workshop „Große Rheinstraße und Entenfang“
Am 15. Januar 09 hatte das Büro Voegele und Gerhardt gemeinsam mit dem Stadtteilmanagement die Anregungen und Bedenken der Bürgerschaft zur künftigen Gestaltung der Rheinstraße und des Entenfangs erfasst. Am 12. März 09 wurden in einem Folgeworkshop unter großer Beteiligung der Mühlburger/innen, mehr als 40 Personen waren der Einladung gefolgt, und vielen Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung erste Überlegungen zur Gestaltung der Rheinstraße vorgestellt.
Die Kritikpunkte an der jetzigen Situation wurden zu Beginn nochmals in Erinnerung gerufen, so z.B. der ungeordnete Straßenraum mit seinen übervollen Papierkörben und teilweise ungepflegten Blumenkübeln, fehlenden oder ungeordneten Fahrradständer, zu vielen „Kundenstoppern“, insgesamt wenig Aufenthaltsqualität, Modernisierungsbedarf des Kiosks am Entenfang, schlechte Querungsmöglichkeiten der Rheinstraße, zu schmale Straßenbahnhaltstellen, unattraktive Beleuchtung, um nur einige Punkte zu nennen.
Frau Fink und Herr Gerhardt stellten erste Ideen zur Gestaltung vor, die ausgiebig und engagiert diskutiert wurden. Zur weiteren Ausarbeitung konnte man sich darauf verständigen, dass die beiden Eingangsbereiche nach Mühlburg, aus Karlsruhe kommend der Vorplatz der Peter und Paul Kirche und zum anderen aus der Pfalz kommend der Entenfang ihrer Bedeutung entsprechend gestalterisch dringend aufzuwerten sind. Die Idee eines großen Glasdachs über der Haltestelle am Entenfang stieß grundsätzlich auf Akzeptanz, braucht aber weitere Ausführungen. Eine Aufwertung des Kiosks am Entenfang wurde sehr befürwortet. Entsprechende Maßnahmen sind mit dem Kioskbetreiber und den Verkehrsbetrieben Karlsruhe abzustimmen. Die Verlegung des Marktes wurde größtenteils mit Bedenken quittiert, einzelne Stimmen wünschten sich, dass der Markt möglichst auf einem schönen Platz, wie z.B. dem Lindenplatz stattfindet, die meisten Teilnehmer waren sich aber sicher, dass der Markt an dem stark frequentierten Platz vor der Post verbleiben soll.
Zum Thema Rasengleise wurde zu bedenken gegeben, dass Rasengleise häufig ungepflegt aussehen, besonders bei Regen zu Matschpfützen werden. Das Erscheinungsbild der Kundenstopper in der Rheinstraße wurde insgesamt als wenig ansehnlich empfunden. Die Erfahrung der Geschäftsleute spricht aber offenbar für deren Wirksamkeit als verkaufsförderndes Element. Es wurde eine Kundenbefragung angeregt. Blumenkübel als auflockerndes, ansprechendes Element wurden seitens der Teilnehmer befürwortet. Es wird aber auch gesehen, dass sie im jetzigen, häufig ungepflegten Zustand wenig zu einer Verbesserung des Erscheinungsbildes beitragen können. Die Vertreterin des Gartenbauamtes regt an, statt der pflegeintensiven Blumenkübel eher Baumpflanzungen in Erwägung zu ziehen. Für den Vorplatz der Peter und Paul Kirche werden Gestaltungsmaßnahmen befürwortet, die die Belebung des Platzes fördern. Der Platz sollte als Aufenthaltsbereich für alle Generationen gestaltet werden. Selbstverständlich ist die Kirchengemeinde in die weiteren Überlegungen einzubeziehen. Eine Verbreiterung der Gehwege in der Rheinstraße durch den Rückbau des Straßenraumes bis hin zur durchgängigen Einspurigkeit der Straße wurde angesprochen. Im Hinblick auf das Herstellen einer Barrierefreiheit der Straßenbahnhaltestellen dürfte die Maßnahme mittel- bis langfristig ohnehin unumgänglich sein, wie einer der Teilnehmer unwidersprochen feststellte.
Quelle: Stadtteilbüro Soziale Sadt

So können Sie sich schützen
Schnell, einfach und bequem: Geldautomaten sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Leider macht der tägliche Umgang mit der ec-Karte aber auch arglos - ein Risiko, das Kriminelle zunehmend für raffinierte Manipulationen nutzen. Wie aber kann der Bürger sich schützen?
Zum sicheren Verhalten am Geldautomaten und zum sicheren Umgang mit der PIN gibt die Polizei folgende Tipps:
Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Das Schadstoffmobil am 4. April in Mühlburg
Das Schadstoffmobil des Amts für Abfallwirtschaft (AfA) nimmt in der kommenden Woche wieder giftige Abfälle aus den Haushalten entgegen. Am Dienstag, 31. März, ist das Mobil in Hohenwettersbach und macht in der Straße Alter Weinberg (beim Grüncontainer) ab 14.30 Uhr eine Stunde lang Halt. Der nächste Stopp ist am selben Tag von 16.30 bis 17.30 Uhr in Palmbach am Friedhof (auf dem Parkplatz). Der Service des AfA ist am Donnerstag, 2. April, auch in Grünwinkel in der Heidenstückersiedlung (verlängerter Staufenbergweg) von 15 bis 16 Uhr geboten. Anschließend fährt das Mobil nach Neureut, wo es auf dem Festplatz (Ecke Unter-feldstraße/Teutschneureuter Straße) von 17 bis 18 Uhr hält.
Am Samstag, 4. April, können die Bewohner in Mühlburg von 9 bis 10 Uhr Giftstoffe am Entenfang (vor der Post) abgeben und von 11 bis 12 Uhr sind die Waldstädter an der Reihe, wenn in der Straße Am Sportpark (P&R-Parkplatz) die Gelegenheit zur Entsorgung besteht.
Quelle: Stadt Karlsruhe, Presse- und Informationsamt
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2009: Mobilität ist Zukunft Menschen müssen mobil sein, Güter müssen transportiert und verteilt werden. Ohne Mobilität weder Wachstum noch Wohlstand. Prognosen zufolge wird der Güterverkehr bis 2025 um 71 Prozent ansteigen. Darauf muss die Politik eine Antwort finden. Die Engpässe sind bereits jetzt unübersehbar. Die Zeit läuft. Deshalb stellt die IHK-Organisation das Jahr 2009 unter das Motto "Mobilität ist Zukunft": In Informationsveranstaltungen, Diskussionsforen, Tagen der offenen Tür oder individuellen Beratungen soll die breite Öffentlichkeit ebenso wie die Politik auf die drängenden Probleme hingewiesen werden. Ziel ist es, für jeden einzelnen Verkehrsträger effiziente und nachhaltige Lösungen zu finden.Wie wichtig Mobilität für Wirtschaft und Gesellschaft ist, verdeutlicht ein kurzer Film zum Jahresthema: Quelle: IHK Karlsruhe |

Ob Solarzellen auf dem Dach oder eine Erdwärmeheizung im Keller: Wer erneuerba-re Energien zur Wärme- und Stromerzeugung nutzt, kann seine Anlage ab sofort in dem neuen Internetportal „Erneuerbare Energien vor Ort“ auf einer Online-Karte markieren und Informationen dazu einstellen. Das Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz will mit der Plattform eine Übersicht über die zunehmende Nutzung erneuerbarer Energieträger in Karlsruhe ge-ben und Bürgerinnen und Bürger zum Erfahrungsaustausch ermuntern. So können sich Interessierte vor Anschaffung einer Anlage über vergleichbare Produkte informieren und von anderen Erfahrungen profitieren. „Mit dem Projekt möchten wir den weiteren Ausbau von erneuerbaren Energien in Karlsruhe unterstützen“, erläutert Bürgermeister Klaus Stapf, der hofft, dass möglichst viele von dem Angebot Gebrauch machen.
Wer bei dem Netzwerk mitmachen möchte, kann sich im Internet über die Adresse www.karlsruhe.de/umwelt unter „Erneuerbare Energien vor Ort“ registrieren. Die einzelnen Schritte dazu sind auf der Seite ausführlich erläutert. Jeder Nutzer erhält ein persönliches Passwort, um seinen Eintrag bei Bedarf zu ergänzen oder wieder zu löschen.

76 Prozent der Firmen bewerten Lage als zufriedenstellend
Drei von vier Unternehmen in der TechnologieRegion Karlsruhe bewerten ihre eigene Situation trotz der weltweiten Wirtschaftskrise weiterhin als gut oder zufriedenstellend. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe. „Die weitere Entwicklung ist schwer einschätzbar und hängt von der Weltkonjunktur ab“, sagt IHK-Präsident Bernd Bechtold. Allerdings sei die regionale Wirtschaft weltweit sehr konkurrenzfähig. „Wir befinden uns daher nicht in einer Strukturkrise, sondern in einer Wachstumskrise“, macht er deutlich. Aus Sicht der IHK sei es wichtig, dass die Betriebe alle Möglichkeiten ausschöpfen, um ihre Fachkräfte zu halten und die Zeit nutzen, um diese weiter zu bilden. „Vor allem in der Ausbildung dürfen die Unternehmen auf keinen Fall nachlassen. Das wäre an der falschen Stelle gespart“, betonte der IHK-Präsident. Für durch die Wirtschaftskrise in Probleme geratene Firmen biete die IHK Karlsruhe zudem ein besonderes Beratungsangebot an. Der so genannte „Runde Tisch“ habe schon in der Vergangenheit zahlreichen betrieben helfen können und viele Arbeitsplätze gerettet.
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Quelle: IHK Karlsruhe