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Stadtwerke Karlsruhe - Energiewelt im Umbruch / Regionales Fachhandwerk und Stadtwerke Karlsruhe bieten Brennstoffzellen-Heizung an

Kunden streben Autarkie an und wollen Strom und Wärme selbst erzeugen / Regionales Fachhandwerk und Stadtwerke Karlsruhe kooperieren und bieten Brennstoffzellen-Heizung an / Digitalisierung des Vertriebs hilft allen Partnern.
Die Energiewelt in Deutschland verändert sich rasant. Einerseits krempelt die Energiewende die Stromerzeugung fundamental um. Sie wird regenerativ, regional, digital und zunehmend auch privat. Große Kraftwerke weichen einer neuen Vielfalt. Immer mehr Menschen in Deutschland erzeugen ihren Strom selbst – meist mit einer Solarstromanlage auf dem Dach. Andererseits ist auch eine Wärmewende dringend erforderlich, wenn die Klimaziele der Bundesrepublik erreicht werden sollen. Im Schnitt sind Heizungsanlagen in Deutschland über 16 Jahre alt. Sie entsprechen oft nicht mehr den aktuellen Anforderungen an einen sparsamen Energieverbrauch, verursachen hohe Kosten und stoßen zu viel Kohlendioxid aus. Nun gibt es eine Lösung für Kunden, die sich mehr Energieautarkie wünschen, ihren Strom selbst erzeugen und gleichzeitig ihre Heizung modernisieren müssen: ein innovatives Blockheizkraftwerk, das mit einer Brennstoffzelle Strom und Wärme erzeugt.

Aus der Raumfahrt in den Keller

Brennstoffzellen sind eine Variante der Kraft-Wärme-Koppel-Technologie. Seit den 1960er Jahren werden sie in der Raumfahrt eingesetzt. Jetzt steht diese Technik auch für die wirtschaftliche Beheizung von Ein- und Mehrfamilienhäusern zur Verfügung. In Japan ist sie bereits stark verbreitet. Brennstoffzellen nutzen das eingesetzte Brenngas besonders effizient und arbeiten leise, vibrationsfrei sowie wartungsarm, weil es kaum mechanische Teile gibt. Die Kohlendioxid-Emissionen sind um bis zu 30 Prozent niedriger als bei der modernen Gasbrennwert-Technik. Die Brennstoffzellen-Heizung deckt die Wärme- und Stromgrundlast eines Gebäudes ab und ist dabei sehr flexibel. Der Besitzer spart bei Eigennutzung bis zu 60 Prozent seiner Stromkosten.

Marktführer arbeiten zusammen

Bei Firmen und Gewerbebetrieben sind Blockheizkraftwerke mit kombinierter Strom- und Wärmeerzeugung inzwischen weit verbreitet. Die Stadtwerke Karlsruhe sind der Marktführer in der Region und haben entsprechend viel Erfahrung. Davon profitieren nun auch die Besitzer von Ein- und Mehrfamilienhäusern und kleine Gewerbebetriebe. Der regionale Handwerkspartner der Stadtwerke, die Firma Essenpreis aus Östringen, hat langjährige Erfahrungen mit dem Einbau von Brennstoffzellen-Heizungen. Zusammen haben die Partner nun ein attraktives Paket geschnürt und bieten die innovativen Heizungen sowohl zum Kauf als auch zur Miete an.

Digitalisierung beschleunigt Abläufe

Erleichtert und wesentlich beschleunigt werden die Abläufe beim Kunden und bei den beteiligten Unternehmen durch ein digitales Beratungs- und Verkaufswerkzeug in Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner e.pilot aus Köln. Der Kunde weiß nach wenigen Klicks, ob eine Brennstoffzellen-Heizung für ihn in Frage kommt und was sie ungefähr kostet. Hat er danach ein gesteigertes Interesse, kommt unser Handwerker ins Haus, vergewissert sich, ob ein Mikro-BHKW wirklich zum Gebäude und den Bedürfnissen der Bewohner passt, und gibt dann ein verbindliches Angebot ab. „Das ist ein entscheidender Unterschied zu den reinen Online-Heizungs-Anbietern. Unser Angebot vereint die Vorteile der digitalen Lösung mit dem Knowhow des regionalen Handwerkers“ betont Rüdiger Essenpreis. Die Vermarktung, Steuerung und Abwicklung der Energiedienstleistung ist völlig digital. Alle Partner können auf das Tool zugreifen. Das reduziert die Abwicklungszeit radikal. Damit verwenden die Stadtwerke und die regionalen Handwerkspartner Lösungen aus der Welt des E-Commerce. Das erwartet der Kunde heute einfach.

Fördermittel vom Bund

Noch ist eine Brennstoffzellen-Heizung relativ teuer in der Anschaffung. Allerdings fördert der Staat die innovative Technik mit bis zu 11.100 Euro, dazu kommt ein Umweltbonus der Stadtwerke in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Durch den geringeren Primärenergieverbrauch im Vergleich zu einer herkömmlichen Erdgasheizung und die Stromkosten-Ersparnis spart der Kunde außerdem rund 800 Euro im Jahr Energiekosten, so dass sich die Brennstoffzellen-Heizung recht schnell amortisiert und preislich absolut konkurrenzfähig ist im Vergleich zu anderen Lösungen. Eine Brennstoffzellen-Heizung erfüllt zudem die Anforderungen der Wärmegesetze des Bundes und des Landes sowie der Energie-Einsparverordnung. Denn sie stößt rund ein Drittel weniger Kohlendioxid aus und ist somit klimaschonend.

Miete oder Kauf?

Für Hausbesitzer, die die Anfangsinvestition scheuen, bieten die Partner eine Contracting-Variante an. Das bedeutet: Der Fachbetrieb plant und baut die Anlage, der Kunde mietet sie von den Stadtwerken und bezahlt dafür eine monatliche Miete. Um die Wartung und eventuelle Reparaturen braucht er sich nicht zu kümmern, das erledigen die Stadtwerke bzw. der Heizungsbauer für ihn.

Zum Wärme-Konfigurator: https://www.stadtwerke-karlsruhe.de/swk/privatkunden/energiedienstleistungen/angebote/meine-brennstoffzellenheizung.php

Quelle: PRESSEINFORMATION DER STADTWERKE KARLSRUHE

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